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Diakonie an Gesundheitsminister: Psychosoziale Notdienste ausbauen, Kindern Therapie ermöglichen, Wartezeiten verringern

Wien (OTS) - Kinder brauchen Hilfe, wenn sie mit ihrem Alltag und mit sich selbst nicht mehr zu Recht kommen. Psychotherapie, Physiotherapie und Ergotherapie, der Ausbau der frühen Hilfen für Eltern und Baby, mehr Kinderfachärzte und Hebammen, Unterstützung für Kinder mit psychisch kranken Eltern - all das wäre hilfreich. "Der Zugang zu Psychotherapie muss erleichtert, Therapieangebote und psychosoziale Notdienste außerhalb der Ballungszentren sollen ausgebaut werden", wünscht sich die Diakonie vom Gesundheitsminister. "Zehntausende Kinder in Österreich erhalten nicht die für sie notwendigen Therapien. Es gibt zu wenig kostenfreie Therapieplätze oder elendslange Wartezeiten.“

Therapie hilft Kindern sich gut zu entwickeln

Wenn Kleinkinder in ihrer Entwicklung verzögert sind, braucht es eine gute und ganzheitliche therapeutische Versorgung. Damit kann viel ausgeglichen und nachgeholt werden. Im aktuellen Regierungsprogramm sind Schritte in diese Richtung angekündigt. Es müssen konkrete Maßnahmen definiert, ein Umsetzungszeitplan erstellt, und Budgetmittel dafür freigemacht werden.

"Wir wissen aus der eigenen Arbeit wie wichtig rechtzeitige und leistbare therapeutische Hilfe für die Zukunft eines Kindes ist", betont Martin Schenk, Sozialexperte der Diakonie und selbst Psychologe.

In Kooperation mit dem Land Tirol und den Sozialversicherungsträgern bietet das Diakoniewerk in Kitzbühel ein Therapieangebot zur „Integrierten Versorgung von Kindern und Jugendlichen von 0-18 Jahren mit Entwicklungsverzögerungen und Auffälligkeiten im Bereich des Verhaltens“ Mehr dazu hier). In Heilpädagogischen Kindergruppen betreuen wir Kinder mit psychosozialen Entwicklungsauffälligkeiten im Alter von 5 - 13 Jahren. Diese therapeutischen Kleingruppen sind ein soziales und emotionales Lernfeld und ermöglichen es den Kindern, Entwicklungsrückstände aufzuholen. ...
Quelle: OTS0043, 12. Feb. 2020, 09:47

Zitat: wienerzeitung.at 10.02.2020

"[...] Zwei Stockwerke des Pavillons 14 auf dem Gelände des Krankenhaus Hietzing stehen für die nächsten zwei Jahre der Kinder- und Jugendpsychiatrie zu Verfügung. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: wienerzeitung.at 10.02.2020

Zitat: www.meinbezirk.at 22. Januar 2020, 16:29 Uhr

"Die vier burgenländischen Gemeinden südlich der Raab zählen zu den ersten Regionen Österreichs, in denen den Schulen und Kindergärten Ergotherapeutinnen zur Verfügung stehen. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: www.meinbezirk.at 22. Januar 2020, 16:29 Uhr

Im Rahmen unserer Weihnachtsaktion haben wir dank der vielen neuen KundInnen eine Spende in Höhe von EUR 2.730,- an die Einrichtung "Der Rote Anker" des CS Hospiz Rennweg überweisen können.
"Der Rote Anker" bietet Kindern, Jugendlichen und deren Familien, die mit dem Tod eines geliebten Menschen konfrontiert sind, professionelle psychotherapeutische Beratung und Begleitung.

Herzlichen Dank an unsere KundInnen, die das ermöglicht haben!

Ihr bestNET.Team

Wien (OTS) - Ergotherapie Austria gratuliert den Mitgliedern der türkis-grünen Bundesregierung zur heutigen Angelobung. Die Umsetzung des Statements „Bildung ist eine unserer wichtigsten Investitionen in die Zukunft. Sie ermöglicht die Entfaltung der Persönlichkeit und Talente, bewirkt mehr Chancengleichheit …“ im Regierungsprogramm (S.288) entspricht internationalen Forderungen und wird von Ergotherapie Austria, dem Bundesverband der Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten Österreichs, unterstützt. Aus Perspektive der UN-Kinderrechtekonvention, der UN-Behindertenrechtskonvention, der Sustainable Developement Goals und der European Youth Goals ist Bildung ein nicht verhandelbares Kinderrecht. Ergotherapie Austria unterstützt diese Forderung für inklusive, chancengerechte Bildung für alle Kinder und verdeutlicht in einem neu veröffentlichten Positionspapier den Beitrag der Ergotherapie. Mit ihrem Einsatz für die Kinderrechte folgen Ergotherapeut*innen internationalen und nationalen Zielen für eine Chancengerechtigkeit und nicht nur Chancengleichheit.

Bildung ohne Einschränkungen

Dass Bildung jedem Kind, mit und ohne Beeinträchtigung, zugänglich sein muss, ist unumstritten. Dies setzt aber voraus, dass Kinder am Schul- bzw. Kindergartenalltag teilhaben können. So muss ein Kind z.B. in der Lage sein, mit anderen Kindern kommunizieren bzw. spielen und sich den sozialen, kulturellen und organisatorischen Regeln entsprechend verhalten zu können.

Oder um es mit den Worten der Ergotherapie zu formulieren: Kinder brauchen die Möglichkeit, ihre Rolle als Schul- bzw. Kindergartenkind als bedeutungsvoll zu erleben. Sie müssen ihre eigenen Erwartungen und die sozialen und kulturellen Erwartungen des Umfeldes erfüllen können. Ergotherapeut*innen setzen ihre Kompetenzen im Kontext der Schule bzw. des Kindergartens ein, um Kinder dazu zu befähigen.

Ergotherapie unterstützt

Ziel der Ergotherapie ist immer die größtmögliche Handlungsfähigkeit des Kindes in seinem Umfeld, wie beispielsweise im Kindergarten bzw. ...
Quelle: OTS0003, 8. Jan. 2020, 07:00

Salzburg ist das erste Bundesland, in dem die regionale Gebietskrankenkasse gemeinsam mit der Landesärztekammer eine Landesvereinbarung beschlossen hat.

Salzburg (OTS) - Im April 2019 wurde zwischen der Österreichischen Ärztekammer und dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ein bundesweiter Gesamtvertrag für Primärversorgungseinheiten (PVE) abgeschlossen. Auf Basis dieses Gesamtvertrages ist Salzburg nun das erste Bundesland, in dem die regionale Gebietskrankenkasse gemeinsam mit der Landesärztekammer eine Landesvereinbarung beschlossen hat.

Zentrales Ziel für die Schaffung von Primärversorgungseinheiten ist es, durch umfassend koordinierte und integrierte Versorgung die Qualität der medizinischen Behandlung zu steigern und dadurch die Spitalsambulanzen zu entlasten. Immerhin gehören rund 50 Prozent jener, die täglich in einer Spitalsambulanz anzutreffen sind, dort nicht hin. In Zukunft soll die PVE zentrale Erstanlaufstelle bei Krankheit und medizinischen Fragen sein und so zu einer besser abgestimmten Versorgung beitragen. Ausgedehnte Öffnungszeiten und eine gute Erreichbarkeit spielen dabei wesentliche Rollen.

Durch die Erstbehandlung in einer PVE können Mehrfachuntersuchungen, Gefahren durch Polypharmazie sowie nicht erforderliche Inanspruchnahmen fachärztlicher bzw. technischer Leistungen weitestgehend verhindert werden. Die technische Vernetzung, die Kooperation mit anderen Gesundheitsberufen sowie die administrative Entlastung durch die zentrale Ordinationsassistenz und Pflegefachkraft sorgen dafür, dass die Ärztinnen und Ärzte in einer Primärversorgungseinheit insgesamt mehr Zeit für ihre Patientinnen und Patienten haben. Darüber hinaus bietet das Modell attraktivere und flexiblere Beschäftigungsmöglichkeiten, die den Bedürfnissen der Ärzteschaft entsprechen und somit wesentlich zur Attraktivierung des Hausarzt-Berufes beitragen.

Ausbauplan für Salzburg

Im Bundesland Salzburg sollen bis 31. Dezember ...
Quelle: OTS0129, 26. Nov. 2019, 12:37

Es stand heute unter dem Motto: MTD in der Primärversorgung

Die Zukunft erfordert die enge Zusammenarbeit vieler verschiedener Fachleute im Gesundheitswesen außerhalb der Krankenanstalten – Primärversorgung ist eine entscheidende Antwort dafür!

Präsidentin Gabriele Jaksch begrüßte mit Freude die zahlreichen TeilnehmerInnen zum MTD-Forum am 22.11.2019 in der Siemens City in 1200 Wien Siemensstraße 90. Zum neunten Mal in Folge lud MTD-Austria, Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs, zum MTD-Jahresevent. Für die Berufsangehörigen der Biomedizinischen Analytik, Diätologie, Ergotherapie, Logopädie, Orthoptik, Physiotherapie und Radiologietechnologie lautete der Headlinger „MTD in der Primärversorgung – Innovative Konzepte multiprofessioneller Zusammenarbeit. MTD Berufe sind essentieller Teil des Teams“. Die Möglichkeit mit ExpertInnen die Primärversorgung zu diskutieren, wurde von der großen Anzahl an TeilnehmerInnen begeistert angenommen.

Zu Beginn begrüßte mittels einer Videobotschaft Bundesministerin Brigitte Zarfl die TeilnehmerInnen und bedankte sich bei den MTD-Berufsangehörigen für die täglich essentielle Arbeit im Bereich des Gesundheitswesens für die österreichische Bevölkerung.

Als Podiumsdiskutanten diskutierten Gerald Bachinger, Sprecher Patientenanwalt Österreich, Kathryn Hoffmann, MedUni Wien, Gabriele Jaksch, Präsidentin MTD-Austria, Gabriela Pichler, Obfrau Gesundheitsnetzwerk.at, Günter Rauchegger, Geschäftsführer ELGA GmbH und Erwin Rebhandl, Allgemeinmediziner sowie Gründer einer Primärversorgungseinheit (PVE). Diese legten unterschiedliche Ansichtsweisen zu Fragen hinsichtlich von zukünftigen Chancen und Limitationen von bestehenden als auch noch zu gründenden Primärversorgungseinheiten dar.

Eingangs provozierte Bachinger durch seine Aussage dass, „das großartige PVE-Konzept [...] bewusst und vorsätzlich zu einer „lame duck“ (miss-)verhandelt“ wurde. Schlussendlich kamen die Podiumsdiskutanten ...
Quelle: OTS0018, 24. Nov. 2019, 11:19

"Das Bundesgesetz über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD-Gesetz), BGBl. Nr. 460/1992, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 59/2018, wird wie folgt geändert:

1. Im Inhaltsverzeichnis wird nach dem Eintrag zu § 11d folgender Eintrag eingefügt:

„§ 11e Anzeigepflicht“

2. Dem § 11c wird folgender Abs. 3 angefügt:
„(3) Weiters besteht die Verschwiegenheitspflicht nicht, soweit der (die) Berufsangehörige
1. der Anzeigepflicht gemäß § 11e oder
2. der Mitteilungspflicht gemäß § 37 Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetz 2013 (B-KJHG 2013), BGBl. I Nr. 69/2013,
nachkommt.“
3. Nach § 11d wird folgender § 11e samt Überschrift eingefügt:
„Anzeigepflicht
§ 11e. (1) Angehörige der gehobenen medizinisch-technischen Dienste sind zur Anzeige an die Kriminalpolizei oder die Staatsanwaltschaft verpflichtet, wenn sich in Ausübung der beruflichen Tätigkeit der begründete Verdacht ergibt, dass durch eine gerichtlich strafbare Handlung
1. der Tod, eine schwere Körperverletzung oder eine Vergewaltigung herbeigeführt wurde oder
2. Kinder oder Jugendliche misshandelt, gequält, vernachlässigt oder sexuell missbraucht werden oder worden sind oder
3. nicht handlungs- oder entscheidungsfähige oder wegen Gebrechlichkeit, Krankheit oder einer geistigen Behinderung wehrlose Volljährige misshandelt, gequält, vernachlässigt oder sexuell missbraucht werden oder worden sind.
(2) Eine Pflicht zur Anzeige nach Abs. 1 besteht nicht, wenn
1. die Anzeige dem ausdrücklichen Willen des (der) volljährigen handlungs- oder entscheidungsfähigen Patienten (Patientin) widersprechen würde, sofern keine unmittelbare Gefahr für diese oder eine andere Person besteht, oder
2. die Anzeige im konkreten Fall die berufliche Tätigkeit beeinträchtigen würde, deren Wirksamkeit eines persönlichen Vertrauensverhältnisses bedarf, sofern nicht eine unmittelbare Gefahr für diese oder eine andere Person besteht, oder
3. der (die) ...
Quelle: https://www.ris.bka.gv.at 05.11.2019

Welttag der Ergotherapie

Wien (OTS) - Am 27. Oktober wird weltweit der Welttag der Ergotherapie gefeiert und damit eine Profession in den Mittelpunkt gestellt, die mit Menschen jeden Alters daran arbeitet, ihr Leben (wieder) selbst in die Hand zu nehmen. Als Expert*innen für Betätigung unterstützten Ergotherapeut*innen auf dem Weg zu einem möglichst selbstbestimmten Leben.

Aktivitäten des täglichen Lebens als Grundlage

Die Grundannahme der Ergotherapie ist, dass Tätig-sein ein menschliches Grundbedürfnis ist. Bedeutungsvolle Betätigung hat positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit und steht deshalb im Zentrum der Ergotherapie. Mit ihren Patient*innen arbeiten Ergotherapeut*innen an gemeinsam definierten betätigungsorientierten Zielsetzungen. Diese können genauso vielfältig wie das Klientel der Ergotherapie sein: sich selbst anziehen, den eigenen Tag planen, den Beruf trotz Einschränkungen wieder ausüben oder gemeinsam mit anderen Kindern spielen können. Aus Sicht der Ergotherapie geht es also nicht nur darum, in gesundheitlichen Belangen versorgt zu sein, sondern Aktivitäten des täglichen Lebens zu ermöglichen und damit zur Gesundheit beizutragen.

Bedeutungsvolles Tun als Schlüssel

Besonderes Augenmerkt legt die Ergotherapie dabei auf jene Betätigungen, die für den*die jeweiligen Patient*in von besonderer Bedeutung sind. Präsidentin Marion Hackl erklärt diese individuelle Betrachtung anhand eines Beispiels aus ihrem therapeutischen Alltag. „Nehmen wir an, dass das Anziehen in der Früh so viel Kraft kostet, dass jene Betätigungen, die für die Patientin viel wichtiger und sinnstiftender sind, nicht mehr möglich sind. Dann werden wir uns in der Ergotherapie überlegen, wie wir Notwendiges gestalten bzw. organisiert können, sodass noch ausreichend Energie für andere für die Patientin wichtige Betätigungen vorhanden ist.“ Bereits an diesem kleinen Beispiel ist die ganzheitliche Betrachtung der Ergotherapie zu erkennen. Sie zieht stets die Person mit ihren Ressourcen aber auch das Umfeld und die Umwelt ins Kalkül. ...
Quelle: OTS0018, 24. Okt. 2019, 09:00

"Das Sozialministerium bietet ein breites Spektrum an Unterstützungsangeboten für Menschen, die an demenziellen Erkrankungen leiden, aber auch für deren Angehörige. Der vom Sozialministerium herausgegebene Folder "Gut leben mit Demenz" bietet Informationen zu Früherkennung, Diagnose u. Therapie von demenziellen Erkrankungen. Zudem gibt es Wissenswertes zum Pflegegeld, zu Unterstützungen für pflegende Angehörige, die Pflege daheim, sowie einen Überblick über die Angebote von Sozialen Diensten. [...]"

Weitere Informationen sowie den Folder als Download finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Sozialministerium.at - Newsletter 8. Oktober 2019

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