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Wien (OTS) - 02. Dezember 2021 - Am 3. Dezember wird weltweit der „Internationale Tag für Menschen mit Behinderung“ begangen, um das Bewusstsein für die Situation von Menschen mit Behinderungen in allen Bereichen des politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens zu schärfen. Die Befähigung zur Teilhabe an allen Bereichen des Lebens findet sich in verschiedenen Artikeln der UN-Behindertenrechtskonvention wieder und ist ein wesentlicher Teil ergotherapeutischer Intervention. Um Teilhabe zu ermöglichen und sicherzustellen, müssen viele Faktoren berücksichtigt werden, wie unter anderem eine bauliche Barrierefreiheit.

Bauliche Barrierefreiheit aus Sicht der Ergotherapie. Ergotherapeut*innen beraten Architekt*innen, Stadtplaner*innen und Institutionen im Hinblick auf größtmögliche bauliche Barrierefreiheit. Dabei geht es vor allem um einen differenzierten Blick, denn es gibt nicht „den Menschen mit Behinderung“ und Bedürfnisse und Bedarfe sind sehr divers. „Aus der Erfahrung wissen wir, dass diese unterschiedlichen Bedürfnisse zum Beispiel in der Umsetzung von baulicher Barrierefreiheit oft zu großen Herausforderungen führen. So gibt es neben möglichen körperlichen Behinderungen auch Seh- und Hörbehinderungen zu bedenken. In der Praxis zeigt sich oft einseitig gedachte, geplante und umgesetzte bauliche Barrierefreiheit.“ benennt Marion Hackl, Präsidentin von Ergotherapie Austria, einen Aspekt, der oftmals vergessen wird. Eine bauliche Barrierefreiheit für Menschen mit Gehbehinderung, die mit Hilfsmitteln wie Rollator, Rollstuhl oder Gehstock mobil sind, stellt für Menschen mit Sehbehinderung teilweise viele Herausforderungen dar oder verhindert sogar den Zugang. „Gerade auch bei neu gebauten Gebäuden sehen wir das Problem oft. Es werden Maßnahmen wie ein ebenerdiger Zugang, breite Gänge, großer Aufzüge, viele Sitzgelegenheiten, automatische Schiebetüren, usw. umgesetzt. Aber wie kann sich hier eine Person mit Sehbehinderung orientieren, wenn es weder ...
Quelle: OTS0010, 2. Dez. 2021, 08:00

Vergessen wir nicht auf die Gesundheit und das Wohl unserer Kinder und Jugendlichen!

Wien (OTS) - Anlässlich des „Internationalen Tags der Kinderrechte“ am 20. November wiederholen wir unseren Aufruf vom letzten Jahr – denn er ist immer noch aktuell und wichtiger denn je!

Ergotherapie und Kinderrechte

Ob Entwicklungsverzögerungen und -störungen, Wahrnehmungsprobleme, angeborene Behinderungen, Verhaltensauffälligkeiten und Lernstörungen, chronische Erkrankungen, Amputationen, Verbrennungen, Verletzungen und Anpassungsprobleme – Ergotherapeut*innen in Österreich sind für Kinder und Jugendliche, ihre Eltern bzw. Bezugspersonen da. Das Ziel der Ergotherapie ist dabei die Teilhabe der Kinder und Jugendlichen in allen Aspekten des Lebens zu ermöglichen und die größtmögliche Handlungsfähigkeit des Kindes und der Jugendlichen in ihrem Umfeld, wie beispielsweise in der Familie, im Kindergarten oder der Schule zu unterstützen.

Durch ihre Arbeit leisten Ergotherapeut*innen einen wesentlichen Beitrag, um das Recht der Kinder und Jugendlichen auf Gesundheit, verankert in Artikel 24 der UN-Kinderrechtskonvention, sicherzustellen. Diese Tatsache unterstreicht auch die Österreichische Liga für Kinder-und Jugendgesundheit mit ihrem Statement „Damit ein Kind physisch, psychisch und kognitiv möglichst gesund aufwachsen kann, sind Liebe, aufmerksame Pflege, angemessene Ernährung, Bewegung, soziale Sicherheit sowie Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten ausschlaggebend. Mit ihren Angeboten zu Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten leistet die Ergotherapie einen wichtigen Beitrag in der Einlösung des Rechtes des Kindes auf bestmögliche Gesundheit.“

Neben dem Recht auf Gesundheit ist das Recht auf Bildung ein unumstrittenes Kinderrecht. Dabei muss der Zugang zu Bildung jedem Kind, mit und ohne Beeinträchtigung, zugänglich sein. Dies setzt voraus, dass Kinder am Schul- bzw. Kindergartenalltag teilhaben können. Ergotherapeut*innen sind als unterstützendes Personal ...
Quelle: OTS0145, 19. Nov. 2021, 13:06

Unter dem Motto „Fatal digital? – MTD-Berufe am Puls der Zeit“ fand das online MTD-Forum, am 19.11.2021statt.

Wien (OTS) - Zum zehnten Mal veranstaltete der Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Berufe (MTD-Austria) unter der Leitung von Präsidentin Gabriele Jaksch das MTD-Forum. Eine große Anzahl von Berufsangehörigen der Biomedizinische Analytik, Diätologie, Logopädie, Ergotherapie, Orthoptik, Physiotherapie und Radiologietechnologie - und viele TeilnehmerInnen des Österreichischen Gesundheitssystems - haben die Möglichkeit genutzt, mit ExpertInnen über Digitalisierungsphänomene im gehobenen medizinisch-technischen Bereich und Long-Covid zu diskutieren.

Die sieben MTD-Berufsgruppen zählen aktuell rund 38.000 Berufsangehörige Österreichweit und stellen die drittgrößte Berufsgruppe im Österreichischen Gesundheitswesen dar.

Die Spitze der Politik zum Thema Gesundheit wie Bundesminister Wolfgang Mückstein und die GesundheitssprecherInnen aller politischer Parteien waren Teil der Veranstaltung und betonten den wichtigen Beitrag der MTD-Berufe im Österreichischen Gesundheitswesen. Es wurde von allen hervorgehoben, dass in und während der Pandemie die Gesundheitsleistungen der MTD-Berufsangehörigen zu wenig gewürdigt wurden. Gesundheitsminister Mückstein sprach sich darüber hinaus klar für eine MTD-Gesetzes-Novelle aus.

Namhafte ReferentInnen aus dem Österreichischen Gesundheitswesen wie Maria Kletecka-Pulker (Juristin, Plattform Patientensicherheit), Aaron Sterniczky (Gesundheitsökonom), Mona Dür (Präsidentin AOS), Günther Rauchegger (ELGA), Mariann Pavone-Gyöngyösi (AKH Wien), Christof Pabinger (Telemed Austria), Tanja Stamm (MedUni Wien), Robert Wallner (Ethikexperte), Werner Franz (FH Campus-Wien), David Wachabauer (GÖG), Martin Sprenger (Gesundheitsökonom), Ernest Pichlbauer (Gesundheitsökonom), MTD-Team Reha Münster und Sabine Weissensteiner - konnten ihre Expertise mit Berufsangehörigen aus dem MTD-Bereich und darüber hinaus teilen. ...
Quelle: OTS0200, 19. Nov. 2021, 16:01

Die Österreichische Gesundheitskasse ist auch während des aktuellen Lockdowns für ihre Versicherten da – unter Einhaltung maximaler Schutzmaßnahmen
Wien (OTS) - Die vierte Welle hat Österreich mit voller Wucht getroffen. Um die rasch fortschreitenden Ansteckungen zu stoppen, wird das öffentliche Leben erneut heruntergefahren. Die Österreichische Gesundheitskasse nimmt weiterhin ihre Verantwortung gegenüber Versicherten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Vertragspartnerinnen und Vertragspartnern wahr. Der Betrieb wird so weit wie möglich - unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen – aufrechterhalten und Maßnahmen zur Bewältigung der Pandemie unterstützt.

Kundenservicestellen bleiben offen
Die Kundenservicestellen der Österreichischen Gesundheitskasse bleiben geöffnet, allerdings unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen. Die Anliegen der Kundinnen und Kunden werden nach Dringlichkeit behandelt, eine telefonische Voranmeldung ist notwendig. Für einfachere Angelegenheiten, wie die Abgabe von Anträgen, stehen Expressschalter vor den Kundenservicestellen zur Verfügung. Zum eigenen Schutz und dem der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird Versicherten empfohlen, die Anliegen telefonisch, per E-Mail oder via meineSV.at zu erledigen.

Die Gesundheitseinrichtungen der ÖGK spielen eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung in Österreich. Das hat sich gerade im Zuge der Corona-Pandemie gezeigt. Hanusch-Krankenhaus oder Gesundheitszentren bleiben geöffnet, Zahngesundheitszentren stehen für akute Behandlungen bereit. Für alle Bereiche der Gesundheitseinrichtungen sind telefonische Terminvereinbarungen dringend erforderlich.

Unbürokratische Maßnahmen gesetzt
Die Österreichische Gesundheitskasse hat bereits zu Beginn der Pandemie zahlreiche, unbürokratische Maßnahmen beschlossen, die auch weiterhin gelten:

Eine Krankmeldung via Telefon oder Videokonsultation ist bis 28. Februar 2022 möglich.
Telemedizinische Krankenbehandlungen: Telemedizinische und telefonische Behandlungen bzw. ...
Quelle: OTS0143, 19. Nov. 2021, 13:05

Wien (OTS) - Wer wir sind und wer wir sein wollen, zeigt sich in unserem Alltag in vielen Facetten – bei Lieblingsspielsachen, der Kleidungswahl, dem persönlichen Auftreten, bei der Wahl von Hobbies, Ausbildung, Studium und Beruf sowie in den Beziehungen zu unseren Mitmenschen. Ergotherapeut*innen unterstützen Menschen dabei, ihr Recht auf Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe wahrzunehmen.

„Gehöre dazu. Sei du selbst.“ Der Weltverband der Ergotherapeut*innen (WFOT) rückt mit dem Motto „Belong. Be you“ – „Gehöre dazu. Sei du selbst.“ anlässlich des Welttags der Ergotherapie, der alljährlich am 27. Oktober stattfindet, die Sicht der Ergotherapie auf den Menschen als handelndes Individuum in den Fokus. Aus ergotherapeutischer Perspektive ist jeder Mensch einzigartig „in der Art, wie er kulturelle, soziale, psychologische, biologische, finanzielle, politische und spirituelle Elemente in seiner Betätigung und Partizipation in der Gesellschaft dynamisch miteinander verbindet“ (WFOT, 2010). In der Ergotherapie steht der Mensch mit seinen Werten, Ressourcen, Betätigungswünschen und Handlungsrollen im Fokus. Dazuzugehören und frau*man selbst sein zu dürfen, gibt Sicherheit und ist ein essentielles Element für unsere Gesundheit.

Ihr Alltag – unsere Kompetenz. Ergotherapeut*innen unterstützen dabei, die eigene Gesundheit im individuellen Alltag zu verbessern und gesundheitsschädigende Faktoren zu erkennen und zu vermeiden. Der Fokus der Ergotherapie liegt neben Handlungsfähigkeit und Teilhabe auch auf einer Verbesserung bzw. Erhaltung der individuellen Lebensqualität einer Person. Hierfür ist u.a. ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Erwerbstätigkeit, Handlungsrollen, Alltagsroutine, bedeutungsvollen Betätigungen und Erholung notwendig. Zusätzlich spielt die Gestaltung der Umwelt eine zentrale Rolle, denn eine gezielt angepasste Umwelt ermöglicht und erleichtert Handlungen und kann gesundheitsfördernd wirken. „Nur, wenn wir die menschliche Vielfalt in ...
Quelle: OTS0006, 25. Okt. 2021, 08:00

Wien (OTS) - (08. Oktober 2021) Kindergarten, Schule, Konzertbesuch, Theateraufführungen, wöchentliches Tennisspiel, Yogakurs, Treffen mit Freund*innen im Lieblingslokal, unsere Arbeit – wie wichtig bedeutungsvolle Betätigungen für unsere (seelische) Gesundheit sind, merken wir in der Regel erst dann, wenn diese Betätigungen abrupt aus unserem Alltag wegbrechen.

Tag der Seelischen Gesundheit. Am 10. Oktober ist „World Mental Health Day“ und weltweit wird die Bedeutung der seelischen Gesundheit in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Durch die COVID-19 Pandemie wurde deutlich, was für Ergotherapeut*innen ein essentielles Element ihrer Arbeit ist: nicht nur finanzielle Ängste, existentielle Sorgen und Erkrankungen haben einen negativen Einfluss auf unsere psychische Gesundheit. Der Wegfall von Alltagsstrukturen, Handlungsrollen und bedeutungsvollen Betätigungen führt ebenfalls zu einer starken psychischen Belastung.

Die Wirkung von bedeutungsvoller Betätigung. Ergotherapeut*innen sind davon überzeugt, dass „tätig sein“ ein menschliches Grundbedürfnis ist und eine heilende Wirkung hat. Sie unterstützen Menschen dabei, die Dinge zu tun, die sie in ihrem täglichen Leben und über ihre gesamte Lebensspanne hinweg tun wollen und müssen. Unabhängig davon, ob eine Person aufgrund einer körperlichen oder seelischen Belastung nicht in der Lage ist, den bedeutungsvollen Betätigungen im Alltag nachzugehen, wenden Ergotherapeut*innen immer einen ganzheitlichen Ansatz an, um die Umwelt und Betätigung individuell an die Fähigkeiten bzw. den Alltag und die Wünsche der betreffenden Person anzupassen. „Die Stärke der Ergotherapie liegt darin, dass das Problem eines*einer Patient*in von drei unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet wird“, erklärt Christina Wagner, Ergotherapeutin und Mitglied des Beirates für psychosoziale Gesundheit, eine der Kernkompetenzen der Ergotherapie. „Ergotherapeut*innen sind in der Lage, sowohl die Umwelt des*der Patient*in, die Betätigungen ...
Quelle: OTS0008, 8. Okt. 2021, 07:00

Wien (OTS) - Am heutigen Welt-Alzheimertag geht es darum, Bewusstsein zu schaffen und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Dabei darf ein essentieller Punkt keinesfalls vergessen werden: die Personen selbst zu Wort kommen zu lassen – denn sie sind die wahren Expert*innen ihres Alltags mit ihrer Erkrankung.

Der Mensch im Mittelpunkt. „Demenz ist ein großes, mächtiges, Angst einflößendes Wort, ohne über meine Erkrankung etwas Konkretes auszusagen.“ beginnt Angela Pototschnigg, Mitglied der European Working Group of People with Dementia (EWGPWD), Selbstvertreterin und Peer-to-Peer Beraterin bei Alzheimer Austria ihr Statement. „Es bezeichnet uns als vom Geist entfernt - wie diskriminierend und beschämend! Ich lege Wert auf einen achtsamen Umgang mit uns, dazu gehört auch, wie andere mit und über uns sprechen. Führen wir nicht Krieg, denn die Krankheit zu besiegen wird uns wohl nicht gelingen, sondern lernen wir, gut miteinander umzugehen.“ In diesem Appell findet sich ein wesentliches Element der Ergotherapie wieder: gemeinsam mit den Patient*innen und deren Angehörigen einen Weg für den veränderten Alltag finden.

Ergotherapie bei Demenz. Aufgrund einer Demenzerkrankung können alltägliche Aktivitäten wie die Morgenroutine im Bad, das Einkaufen, der Umgang mit Geld, die Freizeitgestaltung und das Bedienen von Alltagstechniken wie Telefon, Handy, Heizung, Gegensprechanlage, etc. schwierig werden. Weitere Indikationen für die Ergotherapie können sein, wenn sich eine Person sehr zurückzieht und Einladungen vermieden, Treffen von Gruppen oder Veranstaltungen nicht mehr besucht werden und die Person unbeteiligt wirkt. Unabhängig von den Gründen für die Zuweisung zur Ergotherapie steht in der Ergotherapie immer der Mensch in seiner individuellen Situation, mit seinen persönlichen Wünschen, Bedürfnissen und Handlungsrollen im Mittelpunkt. Einen wichtigen Bestandteil der Ergotherapie stellt auch die Arbeit mit Angehörigen und anderen Bezugspersonen dar. Dazu gehören u. ...
Quelle: OTS0010, 21. Sep. 2021, 08:00

"[...] Prognosen gehen davon aus, dass sich österreichweit die Zahl Demenzkranker bis 2050 verdreifachen wird. Das gilt auch für Vorarlberg, wo derzeit etwa 6.000 Menschen mit einer demenziellen Entwicklung diagnostiziert sind. Die meisten von ihnen werden zu Hause von Angehörigen betreut und gepflegt. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Landespressestelle Vorarlberg presse@vorarlberg.at 20.9.2021

LR Eichtinger: Erstes grenzüberschreitendes Gesundheitszentrum Europas

St. Pölten (OTS/NLK) - Im Oktober öffnet das erste grenzüberschreitende Gesundheitszentrum in Europa: das Healthacross Gesundheitszentrum Gmünd. Hier werden neben zahlreichen weiteren Gesundheitsberufen ein Kinderarzt, eine Hebamme, Ergotherapeutinnen und - therapeuten, Physiotherapeutinnen und -therapeuten sowie ein Shiatsu- Masseur und Personaltrainer arbeiten.

„Im Oktober eröffnen wir ein außergewöhnliches Leuchtturm-Projekt an der Grenze zu Tschechien: Das Healthacross Gesundheitszentrum Gmünd ist das erste grenzüberschreitende Gesundheitszentrum Europas. Ärztinnen und Ärzte sowie eine Vielzahl an Gesundheitsberufen aus Österreich als auch aus Tschechien werden hier ein umfangreiches Angebot an medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Leistungen anbieten“, betont Landesrat Martin Eichtinger.

„In der heutigen Zeit ist es schwer, einen Kinderfacharzt zu bekommen. Daher freut es uns sehr, dass wir Dr. Andreas Helfert gewinnen konnten – umso mehr noch, weil Dr. Helfert ein umfangreiches Leistungsspektrum bietet“, freut sich Bürgermeisterin Helga Rosenmayer. Ultraschall, Kinderurologie, Allergologie, Mutter-Kind-Passuntersuchungen, Entwicklungs- und Sozialpädiatrie zählen zu den Schwerpunkten des Facharztes für Kinder- und Jugendheilkunde. Helfert arbeitet seit Jahren mit diversen Organisationen und Professionisten in der Region zusammen, einige davon werden ebenfalls im Zentrum vertreten sein. Die Mutter-Eltern-Beratung wird in seinen neuen Räumlichkeiten stattfinden.

„Die Leistungen eines Kinderfacharztes anbieten zu können ist bereits ein Meilenstein. Gesteigert wird dies noch damit, dass wir ein Eltern-Kinderzentrum mit Fachleuten auf ihrem Gebiet erschaffen konnten“, ist Gesundheitszentrumsmanager Manfred Mayer begeistert. Mit dabei sind Hebamme Ulrike Schuster, die unter anderem Co-Autorin des im GU-Verlages erschienen Buches „300 Fragen zur Geburt“ ist (Schwangerschaftsbetreuung, ...
Quelle: OTS0075, 17. Aug. 2021, 13:45

Jugendhilfe: Begleitung in Norwegen oder Deutschland bis 24 Jahre. Und: 60.000 Kinder brauchen leistbare und verfügbare Therapieplätze

Wien (OTS) - „Jugendliche mit schwieriger Lebensgeschichte brauchen Begleitung über das 18. Lebensjahr hinaus“, macht die Diakonie auf ein Anliegen aufmerksam, das gerade in der Corona Zeit wichtiger denn je geworden ist. „Wir wissen aus anderen europäischen Ländern, dass diese längere Begleitung stark präventiv wirkt und Abstürzen vorbeugt“, fordert Diakonie-Sozialexperte Martin Schenk, selbst Psychologe, das Jugendministerium auf, einen österreichweiten Plan vorzulegen: „Die Jugendhilfe auszubauen, steht im Regierungsprogramm. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, dieses Vorhaben auch umzusetzen. Damit jedes Kind gut aufwachsen kann“.

Jugendhilfe bis zum 24.Lebensjahr

„Diese jungen Erwachsenen tragen ein erhöhtes Risiko, an den Hürden des Erwachsenwerdens zu scheitern“, gibt Schenk zu bedenken. "Das hat negative Folgen für die Gesundheit, den Arbeitsplatz und die soziale Sicherheit". Aktuell werden in Österreich aber nur ein geringer Teil der Maßnahmen der „vollen Erziehung“ der Jugendhilfe nach dem 18. Geburtstag verlängert. Die Zahlen schwanken noch dazu von Bundesland zu Bundesland.
Die Diskriminierung der sogenannten „Care Leaver“ ist kein österreichspezifisches Problem, doch in anderen Ländern hat man bereits reagiert: In Norwegen geht die staatliche Unterstützung bis zum Alter von 24 Jahren. In Deutschland können die Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe bis 26 Jahren verlängert werden, bis 21 kann man neu in eine Unterstützung hineinkommen. In Großbritannien muss zwei Jahre nach Beendigung der Maßnahme der Jugendliche aktiv kontaktiert werden, um zu sehen, ob Unterstützungsbedarf besteht.

Therapielücke schließen

„60.000 Kinder erhalten in Österreich nicht die für sie notwendigen Therapien. Es gibt zu wenig kostenfreie Therapieplätze oder elendslange Wartezeiten“, erinnert Martin Schenk an ein seit Jahren bestehendes Problem. ...
Quelle: OTS0077, 12. Aug. 2021, 10:53

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