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Gesundheit ganzheitlich betrachten und Kontakteinschränkungen weiter lockern

Wien (OTS) - „Covid-19-Infektionen eindämmen war wichtig und richtig, aber es gibt ein ethisches Dilemma: Isolation schützt und schadet gleichzeitig“, betont Diakonie Direktorin Maria Katharina Moser bei einer Pressekonferenz anlässlich der Präsentation der Studie der Gesundheit Österreich zu Alten und Pflegeheimen heute im Sozialministerium.

Die Diakonie berichtet über die problematischen Folgen der Isolation: Angehörige nicht sehen zu können, verletzt die Seele. Menschen mit Demenz oder auch Menschen mit intellektuellen Behinderungen können oft nicht verstehen, was da jetzt los ist. Sie werden verwirrter, Aggressionen und herausforderndes Verhalten steigen, was wiederum medikamentöse Interventionen nach sich ziehen kann. „Verstärkte persönliche Zuwendung, die helfen würde, ist bei Kontakteinschränkungen nicht möglich. Keine Physiotherapie, keine Ergotherapie, keine Psychotherapie – der Gesundheitszustand verschlechtert sich“, erklärt die Diakonie Direktorin.

Diakonie fordert Studie zu Langzeitfolgen von Isolationsmaßnahmen
„Wir brauchen deshalb dringend eine Studie zu Langzeitfolgen von Kontakteinschränkungs- und Isolationsmaßnahmen für die körperliche und seelische Gesundheit“, fordert die Diakonie Direktorin.

Denn jetzt in der Phase der Lockerungen müssen wir abwägen und uns fragen: Was ist verhältnismäßig? Welche problematischen Nebenfolgen kann ich in Kauf nehmen? Und dazu müssen wir natürlich auch die Folgen kennen. Und ein Problem bei Corona war und ist: „Wir wissen zu wenig über das neuartige Virus, das uns mit einer bis dato unbekannten Situation konfrontiert“, so Moser.

Pflege ist mehr als „warm, satt, sauber“

Die Diakonie sieht auch problematische Auswirkungen der Corona-Krise auf den Zugang zu Pflege. In den letzten 30 Jahren hat sich ein Perspektivenwechsel vollzogen. Die Medizin ist nicht mehr die alleinige Leitwissenschaft für die Pflege. ...
Quelle: OTS0084, 9. Juni 2020, 10:55

"Das Sozialministerium bietet ein breites Spektrum an Unterstützungsangeboten für Menschen, die an demenziellen Erkrankungen leiden, aber auch für deren Angehörige. Der vom Sozialministerium herausgegebene Folder "Gut leben mit Demenz" bietet Informationen zu Früherkennung, Diagnose u. Therapie von demenziellen Erkrankungen. Zudem gibt es Wissenswertes zum Pflegegeld, zu Unterstützungen für pflegende Angehörige, die Pflege daheim, sowie einen Überblick über die Angebote von Sozialen Diensten. [...]"

Weitere Informationen sowie den Folder als Download finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Sozialministerium.at - Newsletter 8. Oktober 2019

Am 4. September 2018 eröffnete Bezirksvorsteherin Saya Ahmad den ersten Aktionstag demenzfreundlicher 9. Bezirk in der Treffpunkthalle des AKH Wien.

Wien (OTS/SPW-K) - Das Netzwerk demenzfreundlicher 9. Bezirk mit seinen aktuell 21 NetzwerkpartnerInnen lud am 4. September zum Informationstag. Reges Interesse zeugte von der Notwendigkeit der Information zum Thema Demenz.

Zwtl.: Ein Tag gebündelte Demenzinfo und –beratung =

„Demenz ist ein wichtiges Thema für viele ältere Menschen und deren Angehörige. Die Zusammenarbeit der ExpertInnen und PraktikerInnen im Netzwerk demenzfreundlicher Bezirk ist Gold wert. Durch die Bündelung des Wissens und Könnens ermöglichen wir eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von demenzerkrankten Mitmenschen“, betont die Alsergrunder Bezirksvorsteherin Saya Ahmad.

„Teilhabe am Leben im 9. Bezirk, trotz einer Demenzerkrankung“ das ist das Ziel der NetzwerkpartnerInnen Demenz, so Human Vahdani, Netzwerkvertreter der CS Caritas Socialis im Netzwerk demenzfreundlicher 9. Bezirk. Information und Beratung rund um das Thema Demenz wurden am Aktionstag geboten.

Zwtl.: Netzwerk demenzfreundlicher 9. Bezirk =

Das Ziel des Netzwerks, das auf Initiative der CS Caritas Socialis gegründet wurde, ist es, die Teilhabe von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen am gesellschaftlichen Leben zu verbessern. Die Initiative startete im Jahr 2017 mit Unterstützung der Bezirksvorstehung. Ziel ist es, auf allen Ebenen der Gesellschaft die Inklusion von Menschen mit Demenz zu ermöglichen und Maßnahmen zu planen, wie in einem Bezirk durch Information, Beratung und Vernetzung von Angeboten die soziale Teilhabe ermöglicht werden kann. An der Vernetzung beteiligen sich sowohl professionelle AnbieterInnen wie Krankenhäuser, Pflegeheime, Organisationen der Betreuung zu Hause, die täglich mit Menschen mit Demenz zu tun haben als auch Organisationen, die in ihrer täglichen Arbeit diesen Schwerpunkt nicht haben, wie z. ...
Quelle: OTS0140, 4. Sep. 2018, 15:00

Zitat: noen.at 22. Februar 2018, 08:56

"Verena Tatzer setzt sich als Forschende und Lehrende an der FH Wiener Neustadt mit dem respektvollen Umgang mit Demenz- Betroffenen auseinander. Sie weiß: Ein Umdenken im Miteinander ist nötig. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: noen.at 22. Februar 2018, 08:56

"Dieses Praxisbuch richtet sich an alle therapeutischen Berufsgruppen, die Patienten mit Demenz oder dem Korsakow-Syndrom behandeln. Es erklärt den sinnvollen Einsatz der Sensorischen Integration und Basalen Stimulation im täglichen Umgang mit den Betroffenen. Die erfahrene Autorin vermittelt umfangreiches Fachwissen zu den beiden Erkrankungen und veranschaulicht die vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten anhand von zahlreichen Praxistipps. Lernen Sie, wie Sie als Ergotherapeut, Physiotherapeut oder Pflegekraft ihre Patienten im frühen Stadium der Erkrankung individuell sowie alltagsorientiert fördern. So können Sie schwerkranken Menschen auf einfühlsame Weise weiterhin einen Zugang zu ihrer Umgebung ermöglichen. [...]"

Den gesamten Artikel und weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: Ihre Springer Neuerscheinungen im Juli 03.07.2016

Am 3. Juni 2016 findet von 11.00 bis 17.00 Uhr der 2. Aktionstag „Demenzfreundlicher 3. Bezirk“ in Wien Mitte – The Mall statt.

Wien (OTS) - Informationsstände zahlreicher NetzwerkpartnerInnen bieten die Möglichkeit sich rund um das Thema Demenz zu informieren. Der Eintritt ist frei.

„Ich freue mich, dass mit dem Netzwerk demenzfreundlicher 3. Bezirk, ein Schritt für mehr Teilhabe von Menschen mit Demenz im Bezirk erreicht wird“, so Mag. Robert Oberndorfer, Geschäftsführer CS Caritas Socialis.

Netzwerk demenzfreundlicher 3. Bezirk
Das „Netzwerk demenzfreundlicher 3. Bezirk" will einen Beitrag zur Enttabuisierung von Demenz leisten und die Gesellschaft für die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen sensibilisieren. Ziel ist es, für Betroffene eine lebenswerte Umwelt zu gestalten um ihnen mehr Teilhabe im gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Inklusion von Menschen mit Demenz
Die Vernetzung startete auf Initiative der CS Caritas Socialis im Jänner 2014. Erich Hohenberger, Bezirksvorsteher des Bezirkes Landstraße, lud zum Vernetzungstreffen ein. Ziel ist es, auf allen Ebenen der Gesellschaft die Inklusion von Menschen mit Demenz zu ermöglichen und Maßnahmen zu planen, wie in einem Bezirk durch Information, Beratung und Vernetzung von Angeboten die soziale Teilhabe ermöglicht werden kann. An der Vernetzung beteiligen sich sowohl professionelle Anbieter wie Krankenhäuser, Pflegeheime, Organisationen der Betreuung zu Hause, die täglich mit dementen Menschen zu tun haben als auch Organisationen, die in ihrer täglichen Arbeit diesen Schwerpunkt nicht haben wie z.B. die Volkshochschule, die Büchereien, die Apotheke.

PartnerInnen des Aktionstages des Netzwerk demenzfreundlicher 3. Bezirk
Alzheimer Austria, Bast Cornelia (Studentin der Universität für angewandte Kunst), Bücherei Erdbergstraße, Caritas der Erzdiözese Wien, CS Caritas Socialis (Betreuung zu Hause, Tageszentren, Stationäre Pflege, Wohngemeinschaften, ...
Quelle: OTS0026, 19. Mai 2016, 09:16

Zitat kleinezeitung.at 05.12.2015 um 07:00 Uhr:

"Gesundheitliche Probleme wie Demenz oder Adipositas verlangen interdisziplinäre Lösungen. An der FH Kärnten arbeiten die Gesundheitsstudiengänge daher immer stärker und verschränkter zusammen [...]"

Den gesamten Artikel der Kleinen Zeitung finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: www.kleinezeitung.at 05.12.2015 um 07:00 Uhr

"Entdecken Sie individuelle Kommunikationswege bei Demenz!

Dieser Ratgeber hilft Angehörigen und Pflegenden, die Stärken eines demenzerkranken Menschen zu erkennen und individuelle Kommunikationswege auszuprobieren [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: Newsletter: Ihre Springer Neuerscheinungen 01.12.2015

"Rund 1,4 Millionen Menschen in der Bundesrepublik sind aktuell von Demenz betroffen, und 51 Prozent der Deutschen fürchten, an einer Demenz zu erkranken. Es ist nicht zu übersehen: Demenz ist Teil des Gesundheitsmarktes. Entsprechend „tummeln“ sich diverse Therapien, Angebote und Produkte auf diesem Sektor und versprechen Hilfe und Unterstützung. Das ist auch gut so – denn jeder Betroffene und Angehörige ist für sinnvolle Maßnahmen dankbar. Doch was macht eine gute Therapie aus? Welche Maßnahme passt zu wem, und welche Angebote bedienen vielleicht nur die Ängste und Nöte der Betroffenen, um teuer verkauft zu werden? Vor diesem Hintergrund betrachten die Autoren kritisch eine Auswahl an „Demenz-Angeboten“, prüfen deren Sinnhaftigkeit und Nutzen. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: www.amazon.de 15.05.2015

"In Österreich sind derzeit rund 100.000 Menschen von demenziellen Erkrankungen betroffen - Tendenz steigend: Im Jahr 2020 werden es 130.000 Menschen sein, bis 2050 ist mit einer Verdoppelung der Zahl der Erkrankten zu rechnen.

Der größte Teil wird oft über Jahre hinweg zu Hause von den Angehörigen gepflegt und betreut. Diesen Angehörigen ermöglicht ab sofort ein neues Angebot im Tageszentrum Liesing des Fonds Soziales Wien (FSW) eine Auszeit: Mit einer eigenen, ganz auf Menschen mit fortgeschrittener Demenz ausgerichteten Gruppe, die dort einen auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Tag in Gesellschaft verbringen können. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: Rathauskorrespondenz vom 15.12.2014

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