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Am 21. September ist Welt-Alzheimertag, um Bewusstsein für dementielle Erkrankungen zu schaffen und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren.

Wien (OTS) - 20. September 2022: Mit Beginn einer dementiellen Erkrankung werden alltägliche Routinen, wie beispielsweise die Führung des Haushaltes, die persönliche Hygiene, der Umgang mit Geld, die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, die Orientierung beim Einkaufen und die Kommunikation mit Familie und Bezugspersonen schwierig.

Ergotherapie bei dementiellen Erkrankungen. Ergotherapeut*innen erheben bei der Anamnese vorhandene Stärken und Ressourcen und formulieren individuelle Therapieziele. Sie knüpfen an persönliche Vorlieben und frühere Hobbies ihrer Patient*innen/Klient*innen an und unterstützen ihre Patient*innen/Klient*innen und deren Bezugspersonen dabei, eine neue Alltagstruktur zu entwickeln und umzusetzen. Im frühen Stadium der Erkrankung werden individuelle Strategien zur Alltagsbewältigung entwickelt und in den entsprechenden Alltagssituationen ausprobiert, adaptiert und eingeübt. Mit dem Fortschreiten der Erkrankung liegt der Fokus der ergotherapeutischen Intervention insbesondere auf dem Erhalt von alltäglichen Aktivitäten in den Bereichen Essen, Ankleiden, Körperpflege, Toilette, Fortbewegung, Erholung und Schlaf. Unabhängig von den einzelnen Symptomen steht in der Ergotherapie immer der Mensch in seiner individuellen Situation, mit seinen persönlichen Wünschen, Bedürfnissen und Handlungsrollen im Mittelpunkt.

Beratung der Bezugspersonen. Einen wichtigen Bestandteil der Ergotherapie stellt auch die Arbeit mit An- und Zugehörigen dar. Dazu gehören u.a. praktische Tipps zur Lösung von Alltagsproblemen, Hilfestellungen im Umgang mit den Angehörigen, Informationen zu den Auswirkungen der Erkrankung auf den Alltag und die Auswahl von geeigneten gemeinsamen Betätigungen. Darüber hinaus informieren Ergotherapeut*innen über eine Adaptierung des Wohnraums, insbesondere hinsichtlich Sicherheit, Orientierung und Sturzprävention. ...
Quelle: OTS0007, 20. Sep. 2022, 07:00

Wien (OTS) - Am heutigen Welt-Alzheimertag geht es darum, Bewusstsein zu schaffen und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Dabei darf ein essentieller Punkt keinesfalls vergessen werden: die Personen selbst zu Wort kommen zu lassen – denn sie sind die wahren Expert*innen ihres Alltags mit ihrer Erkrankung.

Der Mensch im Mittelpunkt. „Demenz ist ein großes, mächtiges, Angst einflößendes Wort, ohne über meine Erkrankung etwas Konkretes auszusagen.“ beginnt Angela Pototschnigg, Mitglied der European Working Group of People with Dementia (EWGPWD), Selbstvertreterin und Peer-to-Peer Beraterin bei Alzheimer Austria ihr Statement. „Es bezeichnet uns als vom Geist entfernt - wie diskriminierend und beschämend! Ich lege Wert auf einen achtsamen Umgang mit uns, dazu gehört auch, wie andere mit und über uns sprechen. Führen wir nicht Krieg, denn die Krankheit zu besiegen wird uns wohl nicht gelingen, sondern lernen wir, gut miteinander umzugehen.“ In diesem Appell findet sich ein wesentliches Element der Ergotherapie wieder: gemeinsam mit den Patient*innen und deren Angehörigen einen Weg für den veränderten Alltag finden.

Ergotherapie bei Demenz. Aufgrund einer Demenzerkrankung können alltägliche Aktivitäten wie die Morgenroutine im Bad, das Einkaufen, der Umgang mit Geld, die Freizeitgestaltung und das Bedienen von Alltagstechniken wie Telefon, Handy, Heizung, Gegensprechanlage, etc. schwierig werden. Weitere Indikationen für die Ergotherapie können sein, wenn sich eine Person sehr zurückzieht und Einladungen vermieden, Treffen von Gruppen oder Veranstaltungen nicht mehr besucht werden und die Person unbeteiligt wirkt. Unabhängig von den Gründen für die Zuweisung zur Ergotherapie steht in der Ergotherapie immer der Mensch in seiner individuellen Situation, mit seinen persönlichen Wünschen, Bedürfnissen und Handlungsrollen im Mittelpunkt. Einen wichtigen Bestandteil der Ergotherapie stellt auch die Arbeit mit Angehörigen und anderen Bezugspersonen dar. Dazu gehören u. ...
Quelle: OTS0010, 21. Sep. 2021, 08:00

"[...] Prognosen gehen davon aus, dass sich österreichweit die Zahl Demenzkranker bis 2050 verdreifachen wird. Das gilt auch für Vorarlberg, wo derzeit etwa 6.000 Menschen mit einer demenziellen Entwicklung diagnostiziert sind. Die meisten von ihnen werden zu Hause von Angehörigen betreut und gepflegt. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Landespressestelle Vorarlberg presse@vorarlberg.at 20.9.2021

Neue Studie der FH Krems

St. Pölten (OTS) - Bei der Pflege von Angehörigen oder nahestehenden Personen ist es wichtig, auch auf sich selbst zu achten und Tätigkeiten durchzuführen, die Kraft und Wohlbefinden bringen. Pflegende Angehörige, die mit ihren Tätigkeiten zufrieden sind, zeigen weniger Anzeichen einer Depression, sind weniger ängstlich und gestresst. Das zeigt eine neue Studie der FH Krems.

In Österreich pflegt etwa jeder vierte Haushalt Familienangehörige, Freunde oder Bekannte, darunter etwa Kinder mit Entwicklungsstörungen, Demenz-Betroffene oder Personen mit einer neurologischen Erkrankung. „Pflegende Angehörige sind ein essenzieller Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Österreich. Ihre Gesundheit zu fördern und zu erhalten, ist besonders wichtig, damit sie in der Lage sind, die Pflege und Betreuung ihrer Lieben aufrecht zu erhalten“, so NÖGUS-Vorsitzender Landesrat Martin Eichtinger.

Die Pflege von Angehörigen kann physisch und psychisch belasten und Einschränkungen bei den eigenen Tätigkeiten mit sich bringen. „Aufgrund der Corona Pandemie erleben Menschen weltweit, wie es ist, geliebte oder besonders wichtige Tätigkeiten nicht wie gewohnt ausführen zu können“, erläutert Mona Dür, Projektleiterin dieser Studie und Studiengangsleiterin für Angewandte Gesundheitswissenschaften an der IMC FH Krems. Sie hat mit ihrem Team untersucht, wie es pflegenden Angehörigen in Österreich geht. Eine wesentliche Rolle dabei spielt die Betätigungsbalance.

Betätigungen bzw. Tätigkeiten haben Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden. Die Betätigungsbalance beschreibt, wie zufrieden ein Mensch mit der Mischung aller seiner täglichen Aktivitäten ist. Dazu zählen die Tätigkeiten im Beruf (z.B. im Büro) genauso wie die in der Familie (z.B. Pflege von Angehörigen), im Haushalt (z.B. Wäsche waschen) und auch jene zur Erholung (z.B. Musik hören oder Schlafen). Menschen mit guter Betätigungsbalance sind zufriedener. Menschen mit niedriger Betätigungsbalance sind unzufriedener. ...
Quelle: OTS0129, 8. März 2021, 13:33

Gesundheit ganzheitlich betrachten und Kontakteinschränkungen weiter lockern

Wien (OTS) - „Covid-19-Infektionen eindämmen war wichtig und richtig, aber es gibt ein ethisches Dilemma: Isolation schützt und schadet gleichzeitig“, betont Diakonie Direktorin Maria Katharina Moser bei einer Pressekonferenz anlässlich der Präsentation der Studie der Gesundheit Österreich zu Alten und Pflegeheimen heute im Sozialministerium.

Die Diakonie berichtet über die problematischen Folgen der Isolation: Angehörige nicht sehen zu können, verletzt die Seele. Menschen mit Demenz oder auch Menschen mit intellektuellen Behinderungen können oft nicht verstehen, was da jetzt los ist. Sie werden verwirrter, Aggressionen und herausforderndes Verhalten steigen, was wiederum medikamentöse Interventionen nach sich ziehen kann. „Verstärkte persönliche Zuwendung, die helfen würde, ist bei Kontakteinschränkungen nicht möglich. Keine Physiotherapie, keine Ergotherapie, keine Psychotherapie – der Gesundheitszustand verschlechtert sich“, erklärt die Diakonie Direktorin.

Diakonie fordert Studie zu Langzeitfolgen von Isolationsmaßnahmen
„Wir brauchen deshalb dringend eine Studie zu Langzeitfolgen von Kontakteinschränkungs- und Isolationsmaßnahmen für die körperliche und seelische Gesundheit“, fordert die Diakonie Direktorin.

Denn jetzt in der Phase der Lockerungen müssen wir abwägen und uns fragen: Was ist verhältnismäßig? Welche problematischen Nebenfolgen kann ich in Kauf nehmen? Und dazu müssen wir natürlich auch die Folgen kennen. Und ein Problem bei Corona war und ist: „Wir wissen zu wenig über das neuartige Virus, das uns mit einer bis dato unbekannten Situation konfrontiert“, so Moser.

Pflege ist mehr als „warm, satt, sauber“

Die Diakonie sieht auch problematische Auswirkungen der Corona-Krise auf den Zugang zu Pflege. In den letzten 30 Jahren hat sich ein Perspektivenwechsel vollzogen. Die Medizin ist nicht mehr die alleinige Leitwissenschaft für die Pflege. ...
Quelle: OTS0084, 9. Juni 2020, 10:55

"Das Sozialministerium bietet ein breites Spektrum an Unterstützungsangeboten für Menschen, die an demenziellen Erkrankungen leiden, aber auch für deren Angehörige. Der vom Sozialministerium herausgegebene Folder "Gut leben mit Demenz" bietet Informationen zu Früherkennung, Diagnose u. Therapie von demenziellen Erkrankungen. Zudem gibt es Wissenswertes zum Pflegegeld, zu Unterstützungen für pflegende Angehörige, die Pflege daheim, sowie einen Überblick über die Angebote von Sozialen Diensten. [...]"

Weitere Informationen sowie den Folder als Download finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Sozialministerium.at - Newsletter 8. Oktober 2019

Am 4. September 2018 eröffnete Bezirksvorsteherin Saya Ahmad den ersten Aktionstag demenzfreundlicher 9. Bezirk in der Treffpunkthalle des AKH Wien.

Wien (OTS/SPW-K) - Das Netzwerk demenzfreundlicher 9. Bezirk mit seinen aktuell 21 NetzwerkpartnerInnen lud am 4. September zum Informationstag. Reges Interesse zeugte von der Notwendigkeit der Information zum Thema Demenz.

Zwtl.: Ein Tag gebündelte Demenzinfo und –beratung =

„Demenz ist ein wichtiges Thema für viele ältere Menschen und deren Angehörige. Die Zusammenarbeit der ExpertInnen und PraktikerInnen im Netzwerk demenzfreundlicher Bezirk ist Gold wert. Durch die Bündelung des Wissens und Könnens ermöglichen wir eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von demenzerkrankten Mitmenschen“, betont die Alsergrunder Bezirksvorsteherin Saya Ahmad.

„Teilhabe am Leben im 9. Bezirk, trotz einer Demenzerkrankung“ das ist das Ziel der NetzwerkpartnerInnen Demenz, so Human Vahdani, Netzwerkvertreter der CS Caritas Socialis im Netzwerk demenzfreundlicher 9. Bezirk. Information und Beratung rund um das Thema Demenz wurden am Aktionstag geboten.

Zwtl.: Netzwerk demenzfreundlicher 9. Bezirk =

Das Ziel des Netzwerks, das auf Initiative der CS Caritas Socialis gegründet wurde, ist es, die Teilhabe von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen am gesellschaftlichen Leben zu verbessern. Die Initiative startete im Jahr 2017 mit Unterstützung der Bezirksvorstehung. Ziel ist es, auf allen Ebenen der Gesellschaft die Inklusion von Menschen mit Demenz zu ermöglichen und Maßnahmen zu planen, wie in einem Bezirk durch Information, Beratung und Vernetzung von Angeboten die soziale Teilhabe ermöglicht werden kann. An der Vernetzung beteiligen sich sowohl professionelle AnbieterInnen wie Krankenhäuser, Pflegeheime, Organisationen der Betreuung zu Hause, die täglich mit Menschen mit Demenz zu tun haben als auch Organisationen, die in ihrer täglichen Arbeit diesen Schwerpunkt nicht haben, wie z. ...
Quelle: OTS0140, 4. Sep. 2018, 15:00

Zitat: noen.at 22. Februar 2018, 08:56

"Verena Tatzer setzt sich als Forschende und Lehrende an der FH Wiener Neustadt mit dem respektvollen Umgang mit Demenz- Betroffenen auseinander. Sie weiß: Ein Umdenken im Miteinander ist nötig. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: noen.at 22. Februar 2018, 08:56

"Dieses Praxisbuch richtet sich an alle therapeutischen Berufsgruppen, die Patienten mit Demenz oder dem Korsakow-Syndrom behandeln. Es erklärt den sinnvollen Einsatz der Sensorischen Integration und Basalen Stimulation im täglichen Umgang mit den Betroffenen. Die erfahrene Autorin vermittelt umfangreiches Fachwissen zu den beiden Erkrankungen und veranschaulicht die vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten anhand von zahlreichen Praxistipps. Lernen Sie, wie Sie als Ergotherapeut, Physiotherapeut oder Pflegekraft ihre Patienten im frühen Stadium der Erkrankung individuell sowie alltagsorientiert fördern. So können Sie schwerkranken Menschen auf einfühlsame Weise weiterhin einen Zugang zu ihrer Umgebung ermöglichen. [...]"

Den gesamten Artikel und weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: Ihre Springer Neuerscheinungen im Juli 03.07.2016

Am 3. Juni 2016 findet von 11.00 bis 17.00 Uhr der 2. Aktionstag „Demenzfreundlicher 3. Bezirk“ in Wien Mitte – The Mall statt.

Wien (OTS) - Informationsstände zahlreicher NetzwerkpartnerInnen bieten die Möglichkeit sich rund um das Thema Demenz zu informieren. Der Eintritt ist frei.

„Ich freue mich, dass mit dem Netzwerk demenzfreundlicher 3. Bezirk, ein Schritt für mehr Teilhabe von Menschen mit Demenz im Bezirk erreicht wird“, so Mag. Robert Oberndorfer, Geschäftsführer CS Caritas Socialis.

Netzwerk demenzfreundlicher 3. Bezirk
Das „Netzwerk demenzfreundlicher 3. Bezirk" will einen Beitrag zur Enttabuisierung von Demenz leisten und die Gesellschaft für die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen sensibilisieren. Ziel ist es, für Betroffene eine lebenswerte Umwelt zu gestalten um ihnen mehr Teilhabe im gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Inklusion von Menschen mit Demenz
Die Vernetzung startete auf Initiative der CS Caritas Socialis im Jänner 2014. Erich Hohenberger, Bezirksvorsteher des Bezirkes Landstraße, lud zum Vernetzungstreffen ein. Ziel ist es, auf allen Ebenen der Gesellschaft die Inklusion von Menschen mit Demenz zu ermöglichen und Maßnahmen zu planen, wie in einem Bezirk durch Information, Beratung und Vernetzung von Angeboten die soziale Teilhabe ermöglicht werden kann. An der Vernetzung beteiligen sich sowohl professionelle Anbieter wie Krankenhäuser, Pflegeheime, Organisationen der Betreuung zu Hause, die täglich mit dementen Menschen zu tun haben als auch Organisationen, die in ihrer täglichen Arbeit diesen Schwerpunkt nicht haben wie z.B. die Volkshochschule, die Büchereien, die Apotheke.

PartnerInnen des Aktionstages des Netzwerk demenzfreundlicher 3. Bezirk
Alzheimer Austria, Bast Cornelia (Studentin der Universität für angewandte Kunst), Bücherei Erdbergstraße, Caritas der Erzdiözese Wien, CS Caritas Socialis (Betreuung zu Hause, Tageszentren, Stationäre Pflege, Wohngemeinschaften, ...
Quelle: OTS0026, 19. Mai 2016, 09:16

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